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Die Geschichte vom „vergessenen" Tee – der perfekter nicht sein konnte Oder wie wir durch „Unperfektion" einzigartig werden!

Weihnachten – das Fest der Liebe – nie im ganzen Jahr werden so viele Emotionen geweckt wie an Weihnachten. Es ist ein Familienfest, ein Fest wo man von Herzen schenkt, eine Zeit, die Herzen öffnet. Für Kinder eines der schönsten Feste im christlichen Brauchtum, für uns Erwachsene oftmals mit viel Stress verbunden, doch trotz all dem Stress werden Emotionen geweckt und Herzen geöffnet, was uns dann insbesondere in den Weihnachtstagen doch noch ein paar besinnliche Momente beschert.

Mir ist dazu eine kleine Geschichte eingefallen, die ich kürzlich in der Vorweihnachtszeit erleben durfte. Eigentlich hat die Geschichte nicht direkt mit Weihnachten zu tun, doch mit dem Herzen. Damit, dass man mit seiner Einzigartigkeit die Herzen von Gästen öffnen kann ohne perfekt sein zu müssen. Oder vielleicht doch, denn authentisch zu sein ist ganz nah an perfekt – es macht einzigartig.

"........authentisch zu sein ist ganz nah an perfekt – es macht einzigartig".

Ein Restaurant mitten im Berner Oberland. Ein tolles Restaurant, doch darum geht es jetzt nicht. Es geht um die Geschichte über den Tee, der Herzen öffnet.

Der „vergessene" Tee
Also von vorne: ich bestelle einen Tee, es ist ein grauer, stürmischer Nachmittag - da wärmt so ein Tee die Seele. Wie immer oder meistens Pfefferminze. Die Bedienung geht und kommt nach einer doch etwas längeren Zeit nur mit heissem Wasser zurück - dazu hat sie jedoch mehrere Beutel mit diversen Geschmacksmischungen. Dann schaut sie mich mit einem Lächeln an, fast etwas rot um die Backen und meint in einem bodenständigen Oberländerdialekt; „da hab ich vorher eine SMS von einem Typen (jiaa sie hat Typ gesagt;) erhalten. Und da habe ich doch glatt vergessen, welchen Tee Sie bestellt haben... „

Ihr Gesichtsausdruck war so ehrlich, ihr Strahlen so ansteckend, ich habe mit ihr gelacht und gesagt; Pfefferminz. Ihr Chef hat das gehört, meinte zwar noch, wie es so mit Handy bei der Arbeit sei, doch auch er musste schmunzeln.

Noch bei meiner Heimreise und Tage später habe ich an diese Situation zurück gedacht – und immer mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht.

Mit ihrer Offenheit hat sie mein Herz berührt, Emotionen geweckt. Anstatt sich negative Gedanken über nicht perfekten Service oder was „man nicht tut" oder „wie konnte sie nur", habe ich nicht nur positiv an den Aufenthalt gedacht, sondern erinnere mich auch enorm gerne an das Lokal. Emotionen binden und verbinden.

Nur mit perfektem Service nach Lehrbuch werden die Herzen nicht berührt – vielmehr zählt was im Herzen drin ist, und dieses sollte vorallem echt sein, denn sonst ist es schnell ein Luftschloss. Mit Luftschlössern erlangt man vielleicht schnell Aufmerksamkeit, doch fehlt die Nachhaltigkeit komplett. So auch mit der perfekten Dienstleistung, welche oft durch Floskeln, einstudiertes und trainiertes Auftreten usw geprägt ist – dies kann kurz für Schein sorgen, doch berühren tut nur, was von Herzen kommt, ehrlich ist und vielleicht noch eine spur Humor mit sich trägt. Das ist wahre Perfektion!

Ich wünsche mit diesen Zeilen allen meinen Kunden, Kollegen und Bloglesern schöne Festtage, und denkt daran – baut im 2020 an Eurer Einzigartigkeit anstelle von Luftschlössern; seid einzigartig, damit seid ihr ganz Nahe an perfekt – oder sogar noch eine Spur besser!

Fabienne Ballmer

#beyourself #beauthentic #seieinzigartig #bepassionate

Emotioninwork.ch
info@emotioninwork.ch 

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