Fabienne 03

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Ein kurzer Input.. Die Hand zu reichen ohne uns die Hände zu schütteln

Die Zeit nach dem Händeschütteln


Jahrelang haben mich Teilnehmer an Kursen gefragt, ob man den Gästen die Hände schüttelt oder nicht. Ich denke diese Frage hat sich mit der Coronakrise erledigt.

Herzlichkeit und Freundlichkeit sind nicht primär mit dem Händeschütteln abgetan.

Es gibt viele Menschen die bis vor kurzem dachten, Freundlichkeit oder eben die Herzlichkeit sei im Buch x zu lernen. Betriebe, die den Mitarbeitern Checklisten auf den Weg gegeben haben oder eben ihnen Floskeln antrainierten, werden es in Zukunft schwer haben. Denn die Gesellschaft ist achtsamer geworden.
Wenn man in ein Restaurant, Hotel, Laden, Praxis usw gelangt – merkt man schon nach Sekunden, ob da Gastfreundschaft, Freundlichkeit, Herzlichkeit wirklich in den Herzen verinnerlicht, mit Ueberzeugung gelebt und dies mit Resilienz vertreten wird, oder eben doch nur die Effizienz- und Gewinnsteigerung an vorderster Stelle stehen. Diese Betriebe werden zu Zeiten von oder nach Corona ihr wahres «Herz» beweisen müssen. Und da sind wir jetzt gelandet, bei der Resilienz. Effizienz, Gewinnmaximierung und Rentabilitätssteigerung wurde von einem Tag auf den anderen begraben.


          Die Effizienzsteigerung auf die Schnelle konnte gelernt werden, noch so viele Berater wussten wie es geht und hatten den Fokus auf dem «was» anstatt auf dem «wie».


Und klar, da werden vielleicht die einen oder andern darüber lächeln. Doch ich bleib dabei; 
ob wir Händeschütteln oder nicht wird keine Rolle mehr spielen. Der rechte Arm, mit dem wir den Abstand zu uns selbst vergrössert hatten, wird nicht mehr existieren. Vielmehr wird es eine Rolle spielen wer wir sind, was wir mitbringen, was wir ausstrahlen, was Konstanz zeigt. Da wir keine Hand mehr einsetzen dürfen, sollten oder möchten, wird im Kontakt mit unseren Kunden noch viel mehr unser Herz spielen müssen. Das «was» ist plötzlich vielleicht nicht mehr so zentral wie das «wie». Und genau dort sollten wir neben allen Herausforderungen wirtschaftlicher Art und Existenzangst die Zeit nutzen, um in uns zu gehen und uns für die kommende Zeit fit zu machen. Vielleicht müsste der Bundesrat die Mitarbeiter und Gesellschaft genau dazu auffordern. Gebt Euch Mühe bei Eurer Arbeit, klärt Eure Herzen, denn dies könnte für die Ausstrahlung eines Tourismuslandes von zentraler Bedeutung stehen.

Somit sollten wir uns Gedanken machen, wie wir unseren Kunden und Gästen in Zukunft die Hand reichen werden, ohne dass wir sie körperlich, sondern mit dem Herzen berühren.


Fabienne Ballmer

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