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Ein Reisebegleiter auf Skis - und wie die Skilehrer/Innen Glück verbreiten können

Jetzt ist wieder Zeit des Skiurlaubes. In den 70iger Jahren waren unsere Schweizer Skilehrer die Stars der Alpen. Heute ist das Skifahren ja schon etwas mehr Mainstream geworden, doch immer noch werden sie bewundert von den in- und ausländischen Touristen.

Als ich vor ein paar Tagen in der Jungfrau Region unterwegs war, wo ich selbst ein paar Jahre als Skilehrerin tätig sein durfte, bin ich hinter einem Skilehrer und seinem Kunden auf den Sessellift gestiegen. Von hinten habe ich beobachtet, wie sie neben einander gesessen, jedoch kaum miteinander gesprochen haben, das Gesicht des Gastes auf dem Berg war da auch nicht sehr entspannt– dann habe ich später wieder einen Skilehrer mit dem Kunden beobachtet, da wurde die ganze Fahrt gesprochen und gelacht. Oben auf dem Berg habe ich in das Gesicht des Kunden geschaut und gesehen; er ist glücklich und wird jedem zuhause (vom Dialekt her wie ich hörte muss es England sein) erzählen, wie toll der Skilehrer war, wie toll das Skifahren in der Schweiz ist usw

Der Reisebegleiter 
Da ist mir durch den Kopf gegangen. Als Skilehrer hat man die wunderbare Berufung, Gäste während ihrem Urlaub in den besten Entspannungszustand zu bringen, damit der Alltag weit weg geht und die vielleicht schönste Zeit im Jahr zu ermöglichen. Meistens ist man im Urlaub relaxed, offen für positive Gefühle. Darum hat der Skilehrer so viel Einfluss auf dieses Erlebnis. Der Skilehrer kann die positiven Emotionen noch verstärken. Mit einer freundlichen und gewinnenden Art kann er die Gäste binden. Denn am Schluss wird es schon auch die schöne Bergwelt sein und das Erfolgserlebnis auf den Brettern, welches die Klienten erinnern lässt, doch jedes schöne Panorama, der tolle Schwung auf bester Piste ist ohne freundliche, nette oder sympathische Begleitung nicht wirklich berührend. Berühren tut es die Gäste erst wirklich durch den persönlichen Kontakt. Darum ist der Skilehrer nicht einfach nur Instruktor, sondern Reisebegleiter auf Brettern durch die wunderschöne Bergwelt.

Als Gast kommen und als Freund nach Hause reisen
Wenn die Gäste von ihren Sorgen erzählen, ihr Leben dem Skilehrer anvertrauen, kommt man vielleicht oft auch an Grenzen. Man weiss vielleicht nicht was und wie darauf erwidern. Doch genau in diesen Gesprächen liegt das Potential, dass die Gäste sich wohl fühlen, schöne Emotionen entstehen können und diese sich dann auf den ganzen Aufenthalt positiv auswirken. Als Skilehrer muss man da eigentlich gar nicht viel tun. Das Wichtigste ist einfach mal zuzuhören. Mit dem Zuhören bekommt man ein Gefühl für die Person, so kann man sich einfühlen. Um den Gästen Herzen zu öffnen empfehle ich den Skilehrern Geschichten von sich selbst und ihrem Leben zu erzählen. Dies schlägt Brücken und macht menschlich. Liebe Skilehrer/Innen; ihr habt so viel Potential den Urlaub unvergesslich zu machen, ein Werbeträger für die Schweiz zu sein. Geht auf Eure Gäste nicht nur beim Skifahren ein. Probiert nachzuempfinden wie man sich fühlt, wenn man eine Woche im Jahr Schnee sieht. Wenn man ein Geschäftsmann aus London ist, wenn man Mutter von Kindern ist und ein paar Stunden für sich geniessen möchte. Die Gäste haben das, was die Skilehrer oder generell die Menschen aus Tourismusorten nicht jeden Tag. Um es auf den Punkt zu bringen, habt die Menschen gerne und nicht nur das Skifahren. Jeder Gast hat eine unglaublich schöne Geschichte zu erzählen. Geht darauf ein, lebt mit ihm die Zeit – seit selbst Euer Gast und so werdet zum Freund.

Denn es gibt nichts Schöneres, als wenn man als Gast kommt und als Freund nach Hause reist.

Habt den Mut Euch hinter die «Skifasade» schauen zu lassen – so steckt ihr an, so sind die positiven Emotionen garantiert. Habt keine Angst, mit offenem Gemüt und Herzlichkeit kann man fast nichts falsch machen, sondern nur gewinnen. 

Mehr Emotionen – oder "mehr" Umgang damit bei

www.emotioninwork.ch 
Fabienne Ballmer 

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