Fabienne 03

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Eine Hommage an alle Mütter – die Liebe, das Gastgewerbe und die Väter

Hoffentlich ging es vielen Müttern so wie mir in diesem Jahr. Kein Muttertag war so schön wie dieser. Der gedeckte Frühstückstisch mit dem Geruch von Pancakes durch das ganze Haus und der feinen Stimme meines Sohnes - «Mama, mir hei Zmorge gmacht» - geweckt zu werden. Er begrüsste mich mit einem Kaffee in der Hand und einem Strahlen in den Augen.

Schenken ist Liebe. Und Selbstgemachtes ist die Liebe «materialisiert». Vielleicht faszinierte mich auch aus diesem Grund das Gastgewerbe. Ich erinnere mich noch daran, als ich meinen Eltern sagte, ich möchte etwas im Gastgewebe lernen und erklärte:

         «Da kann man den Menschen jeden Tag Freude bereiten und damit etwas schenken.»

Doch darüber wollte ich heute eigentlich nicht schreiben. Ich möchte erklären, warum dieser Muttertag der Schönste ist: Die Kinder haben in diesem Jahr alles aus eigener Motivation gebastelt und verwirklicht. Keine Schule, die Geschenke mit ihnen schon Wochen zuvor vorbereitete. Nein, sie haben sich selbst damit beschäftigt, haben Ideen gesammelt, selbst gekocht, den Blumenstrauss selbst gepflückt und selbst gebastelt. Dies zeigt die Achtsamkeit der Kinder und dass sie jemandem eine Freude bereiten möchten, dass sie die Liebe zeigen können.
Und neben allen schulischen Ausbildungen sind genau dies die Werte, die für unser Zusammenleben wichtig sind. Aber nicht nur für unser Zusammenleben! Immer mehr brauchen wir in der Arbeitswelt wieder Menschen, die Dinge mit viel Liebe tun können. Damit können wir uns unterscheiden und bei anderen Menschen Feuer entfachen. So können wir andere zufrieden stellen und somit auch uns selbst glücklich machen.

Lehren wir doch unseren Kindern, sich mit den Gefühlen auseinanderzusetzen und Liebe zu zeigen.

Zuletzt ist es mir noch ein Anliegen etwas loszuwerden. Einen besonderen Dank an alle Mütter in dieser «Lockdown-Zeit». Es wurde den Senioren, Lehrern, Bundesräten und vielen anderen gedankt. Doch nie habe ich in den Medien gross gelesen, dass man den Müttern danke sagt. Ich möchte ein Lob und einen Dank an alle Mütter aussprechen, die in den letzten Wochen neben dem Spagat von Haushalt, vielleicht einem Job in Kombination als Erzieherin, zusätzlich noch die Funktion der Lehrerin ausüben mussten. Zwischen Familienorganisation und Homeoffice war plötzlich wieder Allgemeinbildung, wie es unsere Primar- und Sekundarlehrer gelehrt haben, gefragt. Und dies mit aller Selbstverständlichkeit. Es war einfach so normal, dass die Mütter alles unter einen Hut bringen. Viele waren es vielleicht nicht so gewohnt, zu Hause zu arbeiten und mussten dies neben murrenden und gelangweilten Kindern mit allerlei Fragen tun. In den Medien wurde vielleicht mal kurz erwähnt, dass die Kinder immer noch zuhause sind und es zunehmend eine Belastung sein könnte. Doch die Helden waren meistens andere.
Ich finde, die wahren Helden waren während der letzten Wochen alle Mütter, die sich aufopfernd für unsere Zukunft engagierten und ihr Bestes mit bestem Wissen und Gewissen als Homeschooling-Lehrerinnen gegeben haben.

Doch wer mich kennt, weiss, dass ich auch den Vätern danke sagen möchte. Weil auch einige Väter in dieser Zeit im Homeoffice sassen und zum Teil mit den gleichen Themen konfrontiert waren wie unsere Mütter, vielleicht noch mehr, da sie das Homeoffice und den Spagat vielleicht nicht so gewohnt sind wie unsere Mütter. Darum speziell am Muttertag: Grosser Dank geht auch an alle Väter. Die waren genauso wichtig in dieser Zeit. 

Fabienne Ballmer

emotioninwork.ch 
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Kinder lernt die Gastronomie! Eine Hommage an das ...
Wirkliche Gastgeber sind gefragt!

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