Fabienne 03

Logo Webweiss

#tagdergutentaten oder Gutes tun für jeden Tag?!

Heute ist der "Tag der guten Taten" – Grosshändler machen Kampagne mit dem Slogan #tatenstattworte. 

In seiner ursprünglichsten Form bedeutet „Gutes tun" jemandem etwas anzubieten, das er braucht, aber nicht selbst erlangen kann. Meistens versteht man darunter etwas Materielles, heutzutage oft Geldspenden. 

Sicher haben auch die Grosshändler solche Gedanken. Ich will das nicht werten, denn wir alle möchten vermarkten, verkaufen, Geld verdienen. Wenn dies jemand verneint frage ich mich oft, ob solche Menschen ehrlich sind oder ob sie mehrheitlich heucheln. Marketing ist ein Hilfsmittel, um ein Geschäft zu vermarkten, somit also erfolgreich zu machen. Es wird Wertschöpfung generiert, was wiederum gut für unsere Gesellschaft sein kann. 

Ich erlaube mir, zum Anlass des Tages ein paar Inspirationen zum Thema zu geben.

„Gutes tun" wurde im Christentum als Wohltätigkeit angeschaut. Man half dem Armen, wenn er keinen Mantel hatte, und kaufte ihm einen. 

Doch geht „Gutes tun" im Kern nicht auch noch um etwas ganz anderes als nur um Finanzielles und Materielles? 

Mit einer Geldspende oder einem Geschenk versteht man meine Ängste und Sorgen noch nicht wirklich und nimmt mich auch als Mensch nicht richtig wahr. Vordergründig könnte man sagen: Ich schenke Dir eine Aufmerksamkeit, weil ich Dir z. B. sagen möchte, dass es schön ist, dass es Dich gibt. Oder ich mache eine Spende, weil ich Dein Projekt gut finde. Dies sind aber meist Aktionen, die vorübergehend weiterhelfen, ber den Kern der Menschen nicht verändern. Vielleicht entwickelt sich kurzfristig ein weiteres Projekt. Langfristig braucht diese Person dann eine weitere Anerkennung - eine Spende für ein neues Projekt. 

Somit ist das „Gute tun" oft nur einseitig. Der „Geber" ist der Starke und der Nehmer der „Schwache". 
Doch gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen ist es nicht möglich, dass Gutes tun einseitig bleibt.

Wer der Schwache und wer der Starke ist kann sich ganz schnell ändern. Man kann in einem Bereich ein Wohltäter sein und in einem anderen ein „Bettler". Also ist es doch umso wichtiger, dass man sich „freundlich" begegnet. Nicht nur, weil mich das Leid des anderen berührt, sondern weil ich weiss, dass ich selbst bedürftig werden kann. Und dann sind wir dringend darauf angewiesen, dass uns andere Gutes tun. Somit ist die Freundlichkeit auch schon "Gutes tun". Und genau da sehe ich auch eine Stärke oder eine Art Nische im heutigen Marketing. 

Sollten wir Menschen nicht einfach wieder freundlicher begegnen? Freundlichkeit als „Gutes tun" anschauen mit dem Bewusstsein, dass auch ich irgendwo ein „Bettler" bin. 

Freundlichkeit beinhaltet das Wort „Freund" und einem Freund gegenüber bin ich wohlwollend immer mit dem Gedanken: ich bin Geber und Nehmer. Wenn ich dies in meine tägliche Arbeite einfliessen lasse, generiere ich ein Vertrauen und ein gutes Gefühl, welches langfristig halten kann. So kann auch eine Geschäftsbeziehung oder eine Dienstleistung plötzlich eine ganz andere Ausstrahlung erhalten – nämlich diejenige, die vom Herzen angetrieben ist. Denn wahre Freundlichkeit kommt von Herzen und ist eine langfristige Investition und eine gute Tat für jeden Tag! 

Fabienne Ballmer
Anstossen, Unterstützen, Begleiten
www.fabienneballmer.ch
0
Herzlichkeit anstelle von Selbstoptimierung
Einzigartigkeit finden durch das Schaffen von Einz...

Code 7 Responsive Slider

  • Allgäu-Mediation & Executive Coaching - Home
  • Allgäu-Mediation & Executive Coaching - Home
  • Allgäu-Mediation & Executive Coaching - Home
  • Allgäu-Mediation & Executive Coaching - HomeAllgäu-Mediation & Executive Coaching - Home
  • Allgäu-Mediation & Executive Coaching - Home