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Von Dankbarkeit zum Glück

Heute mal ein Thema, welches auf den ersten Blick nicht so viel mit Dienstleistung – Freundlichkeit zu tun haben vermag. Doch bin ich mir sicher, dass genau dieses Thema im Bereich Gästebetreuung und Dienstleistung, jedoch auch eher unbewusst in der Entwicklung von Organisationen ein zentraler Wert darstellt. Es geht heute um die Emotion Dankbarkeit.

Ich hole da noch bei einem etwas persönlicherem Thema etwas aus. Wenn ich gefragt werde, ob ich glücklich bin – sage ich; nein aber dankbar;) natürlich mit einem Zwinkern. Glück klingt für mich so absolut, so perfekt. Beim Glück frage ich mich, was ist das überhaupt, oder jeder versteht etwas anderes darunter und trotzdem sprechen wir alle von Glück oder streben danach. Für viele kann das Streben nach Glück auch zum Hamsterrad werden. Ich sehe viele Menschen die von Glück sprechen, das Glück suchen doch bei der ganzen Eile das Kleine, das alltägliche im Leben vergessen.

           "Dankarbeit hat doch auch etwas mit Demut zu tun und Demut hat viel mit Respekt zu tun."

Und genau Respekt ist ein zentraler Punkt. Wenn ich keinen Respekt vor Dingen habe, gehe ich fahrlässig, unfreundlich und wenig nachhaltig damit um. Und aus diesem Grund strebe ich umso mehr nach Dankbarkeit und Demut als nach Glück. Glück kann man auch einfach haben und es kann von aussen kommen. Dankbarkeit und Demut kommen immer der inneren Tiefe des Bewusstseins.

Wenn ich mich also Frage; warum gewisse Menschen freundlicher sind wie andere – oder wie kann ich Menschen dazu bewegen freundlich zu sein; muss ich sie zuerst dazu bewegen eine «von innen kommende Dankbarkeit» zu entwickeln. Kunden spüren intuitiv sofort.

Dies ist nicht möglich, indem ich den Menschen ein Verhalten antrainiere und ihnen eine Checkliste vorgebe. Denn dies wäre wie mit dem Glück, das von aussen kommt. Und wir alle wissen: Glück, das von aussen kommt oder fürs Aussen gebaut wird, kann in sich zusammen fallen und ist meistens von kurzer Dauer.

Dankbarkeit ist keine Eintagsfliege. Dankbarkeit hat Nachhaltigkeit und ist auf Resilienz aufgebaut. Insbesondere in der heutigen Corona Zeit, wo so viel Unsicherheit herrscht, können wir uns zurückbesinnen auf das was wir haben und dankbar sein dürfen. Nicht zu vergessen, Dankbarkeit hat auch mit Vertrauen zu tun. Wenn ich dankbar bin, dann vertraue ich. Wenn ich vertrauen kann, dann wirke ich selbst vertrauenswürdig. Und wann brauchen wir umso mehr Vertrauen als in einer Krise. Nur mit Vertrauen können wir weiter gehen. Doch anstatt uns an den Grossen, den Äusserlichkeiten oder eben dem grossen Glück festzuklammern können wir uns ganz einfach auf die kleinen Dinge zurückbesinnen und uns darüber freuen. Damit wirken und sind wir zufrieden und können dies in Form von Freundlichkeit und Herzlichkeit auch weitergeben.

Daher wäre ein Lösungsansatz für erfolgreich oder aus der Krise zu kommen nicht kreativ, perfekt usw. zu sein, sondern dankbar.
Und dabei werden wir vielleicht automatisch glücklich, wenn es dies überhaupt gibt. ;-)

Fabienne Ballmer

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